Konfirmandenfreizeit September 2010

Anlässlich dieser Konfirmandenfreizeit haben wir uns theoretisch und praktisch mit dem Thema „Jesus - meine Zukunft“ beschäftigt. Einleitend erarbeiteten die jungen Geschwister, was „Konfirmation“ bedeutet, wo sie herkommt und wie sie abläuft. Danach beschäftigten wir uns mit den Zielen der Konfirmanden und fragten uns: „Warum ist Jesus eigentlich meine Zukunft?“ Die Freizeit wurde mit einem Konfirmandengottesdienst beendet, zu dem auch die Eltern eingeladen waren. Das Textwort lautete: „Ergreife das, was du willst.“ Damit hatte unser Bezirksapostel der Jugend gedient.

Sowohl die theoretische als auch der praktische Erarbeitung dieses Themas war nicht ganz einfach.

Hier soll nun von der praktischen Umsetzung näher berichtet werden. Wir hatten dazu eine Leinwand, Farben und Pinsel zur Verfügung. Die Aufgabe lautete:

Wie können wir das Thema „Jesus - meine Zukunft“ bildhaft darstellen?

Eine kleine Gruppe, bestehend aus Carolin (Finkenwerder), Janne (Schenefeld) und einem gestandenen Konfirmanden des Vorjahres, Jeremias (Halstenbek), machte sich mit Unterstützung durch die Altonaer Konfirmandenlehrerin, Schwester Katja Arends, und dem Evangelisten Stodtmeister aus Halstenbek an die Arbeit.

  1. Schritt: Wie kann man dieses Thema auf die Leinwand bringen? Dazu haben wir uns Begriffe aufgeschrieben, die uns im Zusammenhang mit dieser Aussage eingefallen sind.

    1. Zukunft hat etwas mit der „Zeit“ zu tun.

    2. Die Zukunft in Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn stellen wir uns ganz fröhlich, freudig und glücklich vor.

    3. Jesus muss als Figur mit auf das Bild.

    4. Und wir ja auch.

  2. Schritt: Wie kann man Zeit und eine großartige Stimmung symbolisch darstellen? Dazu fiel uns eine Uhr ein. Ein Tag vollendet sich um Mitternacht. Wir warten auf die Vollendung, und die Wiederkunft des Herrn steht kurz bevor. Also sollte die Uhr fünf Minuten vor zwölf anzeigen. Dann entstand folgende Idee: Freude und Glück könnten wir dadurch darstellen, dass die Uhr gleichzeitig zur Sonne wird. Nun kamen die Ideen immer schneller: Jesus stellen wir gemeinsam mit uns so dar, dass er einen Arm um uns legt. Das zeigt seine Liebe zu uns und unser Vertrauen zu ihm. Und dann malen wir Steine, die zeigen, dass Jesus uns über einen steinigen Weg geführt hat. Und neben dem Weg, den wir zusammen mit Jesus gehen dürfen, malen wir ein Labyrinth. Das symbolisiert die vielen anderen Wege, die uns immer wieder angeboten werden, die aber nicht zum Ziel führen. Und als Symbol für das Leben, in dem wir uns bewähren müssen, malen wir Bäume, Berge und Wolken.
  3. Schritt: Nun war die Idee geboren und erste Skizzen auf kleinem Papier entstanden. Als Nächstes holten wir ein großes Papier, und Carolin und Jerry gingen ans Werk. Schließlich wurde diese Skizze auf die Leinwand übertragen. Jerry brauchte mal eine schöpferische Pause. Es folgten ein paar (Soft-)Ball Wechsel mit anderen Konfirmanden und ein wenig Klavierspiel. Dann ging es weiter. Das Labyrinth war schwierig. Und Jesus hinkte. Es wurde noch manche Korrektur vorgenommen.
  4. Schritt: Schließlich ging es daran, die Skizze mit Farbe auszufüllen. Janne begann mit dem Himmel, Jerry malte die Berge und Carolin die Sonne. Es war viel los vor der Leinwand. Es entstand ein Gedrängel und schwups hatte jemand einen Farbklecks auf der Nase. Und bald sahen alle Maler wie echte Maler aus.

Und da ist es nun, das Bild: Jesus – meine Zukunft!