Bezirksjugendstunde in Schenefeld

Am 27. August traf sich die Jugend des Bezirks Hamburg-West in der Gemeinde Schenefeld zur Jugendstunde unter dem Motto "Nimm Jesus mit in dein Lebensschiff". Als Einstimmung wurden einige Fotos von der Jugendsegelreise, die vom 16.-21. August auf dem Ijsselmeer stattfand, gezeigt. Anschließend wurden alle in vier Gruppen aufgeteilt und durchliefen verschiedene Stationen.

Die erste Gruppe befasste sich mit dem Thema Umsetzung im Alltag. Eine Person wurde von den anderen Gruppenmitgliedern gemobbt (natürlich nur gespielt) und anschließend befragt wie es sich fühlte und wie die "Mobber" sich gefühlt haben. Dann gab es eine zweite Runde wo zwei bzw. drei Jugendliche das Opfer unterstützen und verteidigen. Dann wurde wieder gefragt wie man sich jetzt gefühlt hat. Danach wurde über die These "Es ist einfach im Alltag ein guter Christ zu sein" diskutiert.

In der Gruppe zwei ging es um Entscheidungen im Alltag. Diskutiert wurde, ob und wie man Gott in einen Entscheidungsprozess mit einbeziehen sollte bzw. kann. In mehreren Gruppen kam man zum Beispiel auf Geschichte des Mannes zu sprechen, der während einer Flut fest überzeugt ist, dass Gott ihn rettet, aber die von Gott gesandten Schiffe ablehnt, weil er sie nicht als Gottes Hilfe erkennt. Unter anderem sorgte auch die Frage ob man Jesus retten würde, wenn man in die Vergangenheit reisen könnte, für einigen Gesprächsstoff.

In der Gruppe "Zielhafen" sollte die Gruppe gemeinschaftlich ein gezeichnetes Schiff um alles ergänzen, was zum Segeln gebraucht wird sowie alles was einem auf dem Kurs zum Ziel begegnen könnte. Zu jedem Teil, das die Gruppe hinzufügt, sollte eine Entsprechung aus unserem Glaubensleben gefunden werden. Auf diese Weise entstanden die verschiedensten Bilder.

In der vierten Gruppe "Vertrauen" wurde zuerst eine Geschichte vorgelesen. Sie hieß "im Vertrauen geborgen" und es ging darin um eine Strömung, welche Schiffe immer wieder kentern ließ. Also haben Wissenschaftler die Strömung erforscht, anschließend einen Felsen im Wasser aufgestellt und die Worte "auf mich zu" drauf geschrieben. Die Schiffe mussten auf diesen Felsen, die Gefahr, zufahren damit eine andere Strömung sie am Felsen vorbei lenkt.

Hinterher haben wir uns über die Geschichte unterhalten und viele Erlebnisse gehört, welche die Jugend im wirklichen Leben schon mal erlebt hat, die mit dem Bild aus der Geschichte zu vergleichen sind. Hinterher haben wir noch ein Spiel gespielt. In dem Spiel ging es darum, das alle aus der Gruppe von einer Seite eines großen Netzes aus Seilen auf die andere Seite kommen. Die Seile durften eigentlich nicht berührt werden, aber diesen Teil mussten wir leider weglassen, da wir nur 10 min. Zeit pro Gruppe hatten und wir es sonst nicht geschafft hätten. Denn bei einer Berührung hätten alle von vorne anfangen müssen. Für das Spiel haben wir auch Vertrauen gebraucht, weil auch Personen durch die Löcher ganz oben durchgehoben werden mussten.

So haben wir uns als Jugend auf ganz verschiedene Art und Weise mit dem Motto beschäftigt, mal spielerisch, mal aktiv und mal ganz nachdenklich.

von Anne, Jerry, Marcel, Thies, Sören