Ein Wochenende auf dem Ponyhof Wendell

Ein Wochenende auf einem Ponyhof direkt auf dem Lande. Davon träumen viele Mädchen und natürlich wäre eine ganze Woche noch viel besser. Insgesamt sind 13 Kinder aus HH-West, HH-Nord und Hohenwestedt mit Marit, die das alles auch ohne ihre zuvor angekündigte Freundin und Begleitung super mit uns gemeistert hat, vom 09.-11. Oktober 2015 nach Beringstedt gefahren.

Unsere Reitlehrerin namens Gesche hat uns nach der Ankunft begrüßt und uns in alles Wissenswerte eingeweiht. Anschließend haben wir uns die Zimmer ausgesucht und bezogen. Noch vor dem Abendessen sind wir gemeinsam in den Stall gegangen und uns wurden die Ponys zugeteilt, von denen Gesche dachte, dass diese gut zu uns passen könnten. Bevor wir uns das erste Mal auf die Ponys setzen durften, mussten wir uns vorerst mit den Essensbänken zufrieden geben, da es nun Abendessen gab. Natürlich waren alle schnell mit dem Essen fertig, um sich wieder zu den süßen Vierbeinern zu gesellen und sie zu betüddeln. Eine halbe Stunde später sind wir mit den geputzten Ponys in der Halle angekommen und hatten endlich unsere erste Reitstunde. Abends haben einige Kinder Spiele gespielt und sich dabei besser kennengelernt.

Am Samstagmorgen saßen wir um 8 Uhr am Frühstückstisch und waren danach auch schon wieder draußen bei den Tieren. Nun haben alle ein bisschen mit den Meerschweinchen, Kaninchen, Ziegen, Hühnern und natürlich mit den Ponys gekuschelt. Am Samstag hatten wir insgesamt zwei Reitstunden und wurden dabei in zwei Gruppen aufgeteilt, in Anfänger und Fortgeschrittene. Alle Ponys und Pferde haben perfekt zu den Kindern gepasst, wie auch schon die Jahre zuvor, und wir hatten eine Menge Spaß - auch wenn der ein oder andere mal auf dem weichen Boden landete.

Am Sonntag sind wir zur Kirche nach Hohenwestedt gefahren und haben dort den Gottesdienst besucht. Die Leute waren alle sehr nett und haben uns sofort aufgenommen. Danach kamen wir zurück auf den Hof und plötzlich wurde uns allen bewusst, dass wir gleich unsere letzte Reitstunde auf unseren haarigen Freunden bestreiten werden. Die Reitstunde war viel zu schnell vorbei und genau so schnell kamen bei einigen Tränen wegen des baldigen Abschieds auf. Wir haben dann alle unsere Ponys am Halfter genommen und trotz ein paar Zwischenfällen gelangten die Ponys doch noch zu ihrer geliebten Weide. Zurück auf dem Hof haben wir noch zusammen Kuchen gegessen und sind danach alle mit dem guten Gefühl und der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen im Bauch nach Hause zurückgekehrt.

Maj