Konfirmandenfreizeit 2011

Vom 16. September bis zum 18. September trafen sich die Konfirmanden zu Ihrer Freizeit in Westensee. Die direkt am See gelegene Jugendherberge bot beste Ausstattung, für eine Freizeit, Bolzplatz, Spielplatz, Grillplatz; alles da.

Vom 16. September bis zum 18. September trafen sich die Konfirmanden zu Ihrer Freizeit in Westensee. Die direkt am See gelegene Jugendherberge bot beste Ausstattung, für eine Freizeit, Bolzplatz, Spielplatz, Grillplatz; alles da.

Am Freitagabend war Anreise. Über 40 Konfirmanden aus den Bezirken HH-Nord, Neumünster, Kiel und Elmshorn mit über einem Dutzend Betreuern kamen zusammen. Nach dem gemeinsamen Abendbrot konnten sich alle Teilnehmer beim Spiel ein bisschen kennen lernen.

Theoretisch war dann ab 22:00 Uhr Nachtruhe. Nach dem Frühstück am Samstag kamen alle in dem Musikzimmer der Jugendherberge zusammen. Arbeit stand auf dem Plan. Die Konfirmanden sollten in selbst gewählten Gruppen aufgeteilt, ein Schauspiel erarbeiten. Es begann eine Themenfindung, worum es in den Schauspielen gehen sollte. Es kristalisierten sich zwei Themen heraus, die unsere Konfirmanden am meisten interessierten. "Krieg und Frieden" und das Thema "Schule". Wobei unter "Krieg und Frieden" der alltägliche Kleinkrieg mit Mitmenschen zu verstehen ist.

Über den Tag wurden die Theaterstücke in den Gruppen, von Betreuern begleitet, erarbeitet. Gegen 17:00 Uhr wurden die Schauspiele vorgetragen. Die Realität der Darstellungen war verblüffend, und erschreckend zugleich. Die Gruppenzwänge, denen unsere Kinder heute ausgesetzt sind, aber auch die alltägliche Gewalt an Schulen wurden sehr deutlich. Wobei diese Gewalt kein Phänomen von Großstadtschulen bestimmter Stadtteile mehr ist, sondern bereits in Schulen auf Dörfern und dem platten Land allgegenwärtig ist.

Am Abend wurde gemeinsam gegrillt. Die nach dem Grillen angesetzte Chorprobe stieß erst nach Bekanntgabe der ausgesuchten Lieder für den Gottesdienst am Sonntag auf Zustimmung. Bei "Amazing Grace" und "Kumbaya my Lord" oder "Rock my Soul" handelt es sich um absolut religiöse Lieder, keineswegs um Schlager. Dass an diesem Abend die 22:00 Uhr Nachtruhe nicht mal mehr eine theoretische Größe war, kann man sich gut denken.

Am Sonntag fand der Gottesdienst im hergerichteten Musikzimmer der Jugendherberge statt. Der Bezirksälteste Fellensiek und die Bezirksevangelisten Budzin aus Kiel und Schlomsky aus HH-Nord dienten mit. Der Bezirksälteste Fellensiek ging im Gottesdienst in weiten Teilen in Dialogform auf die Konfirmanden ein. "Wir wollen Niemanden hier zurücklassen..." war einer seiner Gedanken.

Allen Konfirmanden und Betreuern ein "Dankeschön" für das gelungene Wochenende.
A.D.